Kurssoftware Lasertherapie

Lasertherapie an Säuglingen risikofrei erlernen

Fokussieren und Zielen

Kurs A1: Fokussieren und Zielen im hinteren Augenbereich

In diesem Kurs lernen die Auszubildenden, wie sie die Handlinse und das am Kopf getragene Laser-Indirektopthalmoskop (LIO) positionieren, um einen fokussierten Laserstrahl auf der posterioren avaskulären Netzhaut zu erzielen. Sie bestimmen den optimalen Abstand zwischen Linse und Ophthalmoskop für die Laseranwendung. Die Teilnehmenden müssen Laserziele auf der posterioren Netzhaut finden, auf jedes Ziel ausrichten und einen Einzelimpuls-Laserherd präzise darin platzieren.

Lasern in der Peripherie

Kurs A2: Randschärfe und Visieren

Wie im vorherigen Kurs müssen die Auszubildenden eine Reihe von Laserzielen auf der Netzhaut des Säuglings identifizieren. In diesem Kurs sind die Ziele kleiner und in der Peripherie nahe der Ora serrata gelegen, was die Aufgabe anspruchsvoller macht. Während sie den Skleradepressor zur Fixation und Eindellung des Auges einsetzen, üben die Anwenderinnen und Anwender, die Linse ruhig und stabil zu halten und gleichzeitig präzise Laserspots in schwer erreichbaren Bereichen zu setzen.

Intervall-Lasern

Kurs A3: Fokussierung und Zielen in Intervallen

Kurs A3 setzt die Arbeit mit Laserzielen auf der avaskulären Netzhaut fort. Anstatt einzelne Laserpulse mit dem Fusspedal auszulösen, verwenden die Auszubildenden nun den Laser im Intervallpulsmodus. Der Laser erzeugt fortlaufende Pulse, was die Behandlung effizienter macht, zugleich jedoch den Zeitdruck erhöht. Die Teilnehmenden können verschiedene Intervallzeiten ausprobieren, indem sie diese Einstellung im Laser-Tab anpassen.

Die richtige Leistung

Kurs B: Schulung zur Laserleistung

Mit den inzwischen vertrauten Laserzielen üben die Auszubildenden, die richtige Laserleistung und Pulsdauer festzulegen, indem sie das Erscheinungsbild der gesetzten Laserherde beurteilen. Idealerweise weisen die Laserherde eine graue Färbung auf – ein Hinweis auf optimale Lasereinstellungen. Zudem lernen die Teilnehmenden, dass die benötigten Einstellungen von verschiedenen Faktoren abhängen, etwa von der individuellen Netzhautsensibilität der Patientin oder des Patienten, dem aktuellen Netzhautareal, dem Laserfokus oder der Arbeitsdistanz.

Konfluente Laserpunkte

Kurs C: Konfluenz

Nachdem die Auszubildenden präzise Laserspots mit den richtigen Einstellungen setzen können, bietet dieser Kurs Aufgaben, bei denen konfluente Laserspots in kleinen, begrenzten Bereichen gesetzt werden müssen – etwa in schmalen Streifen oder grösseren rechteckigen Regionen. Konfluent bedeutet, dass die Herde dicht beieinander liegen oder sich leicht überlappen. Dieser Kurs bereitet auf den abschliessenden Kurs vor, in dem vollständige Laserbehandlungen durchgeführt werden müssen.

Vollständige Lasertherapie

Kurs D: Klinisches Training

Dieser Kurs umfasst eine Reihe virtueller klinischer ROP-Fälle mit unterschiedlichen Stadien und Schweregraden. Eine Lasertherapie ist in einem oder in beiden Augen erforderlich. Die Auszubildenden müssen nun die in den vorherigen Kursen erworbenen Fähigkeiten in einem realitätsnahen Umfeld unter Beweis stellen. Die Lasertherapie wird auf die gesamte avaskuläre Netzhaut bis zur Ora serrata angewendet. Die Anwenderinnen und Anwender müssen dabei auf die Farbe der Laserspots und deren Konfluenz achten.